Seminare 2012



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20. – 22. Jänner 2012
Processing (individuelle Themen)

Selbsterfahrungsseminar in Kleingruppe, für Tiefenprozesse auf Grundlage der oben beschriebenen Methoden. Die zu bearbeitenden Themen werden selbst eingebracht. Fragebögen zur Vorbereitung auf den frühen Blick für nachwirkende Schwangerschafts- und Geburtserfahrungen werden zu gesandt.


17. – 19. Februar 2012
Die Anfänge – Verkörperung/Embodiment

Wie ist der Anfang meines Lebens gewesen? Was waren die allerersten Erfahrungen während meiner "Reise in die Welt" (Verkörperung)? Welche Überzeugungen habe ich daraus gewonnen? Welche Grundstrukturen im Sinne von Stärken und Schwächen bringe ich von den mütterlichen und väterlichen Gegebenheiten mit?

Welche Grundmuster haben sich eingeprägt? Wie kann ich für mich die Verkörperung meiner Seele erfahren? Was geschieht beim Übergang von der geistigen in die menschliche Form? Welche Bilder helfen uns diese subtilen Prozesse zu erfahren und deuten?

In diesem Seminar geht es um persönliche Erfahrungen in diesen offenen Welten, um das Erkennen von feinen Mustern und Lösen von Anhaftungen.


16. – 18. März 2012
Das Männliche und das Weibliche – die Prinzipien von Samen-
und Eizelligkeit

In diesem Seminar wenden wir uns den weiblichen und den männlichen Anteilen in uns zu:

.. den Erfahrungen des väterlichen Erbes in der Samenzelle und während der Samenzellreise, sowie den daraus resultierenden Prägungen. Stärken und Schwächen werden erkannt, in ihrer lebenslangen Wirksamkeit verstanden, traumatische Erlebnisse verarbeitet.

Ebenso wird das Weibliche in uns von den Lebensbedingungen und Erlebnissen, der Verarbeitungskapazität und Bewusstheit, von unserer Mutter und mütterlichen Ahninnen bis in die Eizelle geprägt. Der vertiefte Blick auf die weiblichen Biographien und das verstehende Erleben von Eizellenqualitäten eröffnen neue Sichtweisen und Handlungsalternativen.


30. März – 04. April 2012
Traditionelles Osterseminar: Gilgamesch-Epos – Tod und
Auferstehung

Im Osterseminar geht es um das vertiefte Verstehen und Wiedererleben des Stirb- und Werdeprinzips der menschlichen Existenz anhand des Gilgamesch-Epos, des ältesten Epos der Menschheitsgeschichte. Diesem folgen wir und erleben vorgeburtliches und Geburtserleben, dramatisch repräsentiert in der Götterwelt.


18. – 20. Mai 2012
Entdecktwerden – Entdeckung/Discovery

Menschen mit Schwierigkeiten sich zu zeigen und ihre Leistungen in der Öffentlichkeit darzustellen, leiden häufig unbewusst an einem "Discovery"- Schock.

Auslöser dieses Schocks ist meist eine unerwartete, ungeplante oder unerwünschte Schwangerschaft. Aus dieser ergibt sich im späteren Leben ein Grundgefühl des Nichterwünschtseins, des Sich Zurückgewiesenfühlens und Abgelehntwerdens. Diese Gefühle graben sich tief in die Seele und Zellstruktur ein und manifestieren sich körperlich (Blutdruck, Verdauung, Atmung, Gelenke, etc.). Sie werden bei Stress reaktiviert.

Ziel dieses Seminars ist das schrittweise Herantasten an das tabuisierte Thema und frühe Trauma, um es mit geeigneten Methoden einer schrittweisen Verarbeitung zuzuführen.


15. - 17. Juni 2012
Processing (individuelle Themen)


28. Juli – 10. August 2012
14-tägiges "Sommerintensive": Ankommen/Implantation
und Sich-Binden

Das Gefühl "angekommen zu sein" in Leben, Beruf und Beziehung - hängt mit der Grunderfahrung der Implantation zusammen. Darunter versteht man die Einnistung der embryonalen Zelle (Blastozyt) in der mütterlichen Welt der Gebärmutter.

Die Dramatik des Geschehns auch in immunolgischer Hinsicht wird uns durch Nachempfinden intra-uteriner, ursprünglicher Körperempfindungen in Bildern, Phantasien, Gefühlen offenkundig.

Der Überlebenskampf zwischen Mutter und Kind kann in angeleiteten Tiefenprozessen bis in die Zellebene und in das Unbewusste verarbeitet werden.

Ziel ist es, ein grundlegendes Gefühl des
"In-Ordnung- und Angebunden-Seins" zu erreichen. Tiefenanalysen und körpertherapeutische Übungen lassen uns neue Erfahrungen und Bindungen mit anderen Menschen erleben.


07. - 09. September 2012
Processing (individuelle Themen)


05. – 07. Oktober 2012
Wachsen und Reifen in Bindung bis zum Durchbruch

In diesem Seminar wird das Augenmerk
auf die Bindung und das Nacherleben der Wachstums- und Reifungsphase im zweiten und dritten Schwangerschafts-Trimester und auf die Zeit der Geburtsvorbereitung gelegt.

Wie gut hat sich die Bindung zwischen Mutter und vorgeburtlichem Kind entwickelt? Sind Selbstwert und Selbstbewusstsein gewachsen? Wurde der frühe Bindungsraum als sicher erlebt, die Reifung des Gehirns angeregt? Konnte sich der Vater als "sozialer Uterus" etablieren?

Zum guten Gelingen des Geburtsvorganges gehört auch das Loslassen zwischen Mutter und Ungeborenem, das Abschiednehmen
und gedankliche Sich-Einlassen auf die Geburt. Wie wurden diese Schritte vollzogen? Was hat gefehlt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Wie können wir nacharbeiten?

Erkenntnisse der prä- und perinatalen Psychologie werden mit dem Konzept und den Erfahrungen der Bindungsanalyse verknüpft.


09. - 11. November 2012
Geburt und Anbindung/Bonding

Dieses "Erforschungsseminar" bietet die Möglichkeit, Teile der eigenen Geburt in Regression wieder zu erleben. Ausgangspunkt für den Prozess sind die vier Phasen der Geburt und eine formulierte Intention für gezieltes Wiedererleben in Kleingruppen.

Grundkenntnisse der eigenen Geburtsbiographie erleichtern den Zugang bei der Körper- und Traumaarbeit. Geburtstraumatische Schlüsselerfahrungen werden sanft wiedererlebt, reflektiert und verareitet. Lebenseinschränkende Muster können erkannt und neue lebensbejahende mit neugewonnener Stärke entwickelt werden.

Beim Bearbeiten (Reframing) der vierten Phase (bis 48 Stunden nach der Geburt) wird besonders auf angenehme Erfahrungen Wert gelegt. Dabei geht es um gutes Re-Bonding zwischen Mutter und Kind. In der Spitalsrealität war diese prägende Zeit für die meisten von uns durch Interventionen eingeschränkt und mit Traumatisierungen verbunden.


30. November - 02. Dezember 2012
In Stille zum Urvertrauen

Stille ist die Grundlage unseres Seins und jeder vertieften Wahrnehmung. Im therapeutischen Prozess ist diese Wahrnehmung unerlässlich. Aus dem Innehalten in Stille erwächst eine andere Sicht auf Erfahrung und Erleben, in der bisher unbewusste Dimensionen häufig überhaupt erst zum Vorschein kommen.

In diesem Seminar wenden wir den Blick nach innen. Wir erleben den konditionierten Geist, der uns hindert still zu sein. Schwindet er, bleibt das, was wir wirklich sind, das was ist. Im bewussten Sitzen, Gehen, Sprechen und Schweigen verlangsamen wir uns und reduzieren uns auf das Wesentliche.


26. Dezember 2012 – 01. Jänner 2013
Weihnachtsseminar: "Zwischen den Jahren, zwischen den Zeiten"

In den Tagen "zwischen den Jahren" räumen wir auf allen Ebenen auf, in uns und um uns. Unerledigtes wird gesichtet und findet seinen Platz. Im Zentrum der Aufmerksamkeit liegen neue Themen und Erfahrungen, die zumDurchbruch in das Neue drängen. Was einengt, hindert, presst soll in seiner positiven Wirksamkeit entdeckt und genutzt werden.

Zeiten der Stille wechseln mit prozessorientierter Körperarbeit und Bewegung. Körperliche Erfahrungen und Empfindungen werden durch kreative Medien in ihrer Tiefenwirksamkeit verdeutlicht. Unbewusstes wird offensichtlich und verarbeitet.